Transportbox für DJI Mavic Pro

Für meine DJI Mavic Pro benötigte ich eine stabile Transportbox, um die Drohne auch auf Reisen mitnehmen zu können. Meine Anforderungen waren:

  • Platz für 2 Zusatzakkus, Fernsteuerung und Ladegerät
  • Hartschale aussen, Polsterung innen
  • praktisch

Bei meiner Recherche bin ich auf die Behorse EVA DJI Mavic Pro Transportbox gestossen und habe diese bestellt. Ich bin mit dem Produkt sehr zufrieden. Ich muss mir beim Transport keine Sorgen um die Mavic machen und auch das Aus- und Einpacken mit der Box geht sehr schnell. Ausserdem lässt diese gut verarbeitete Box die Mavic gut aussehen. Der Preis ist unschlagbar, klare Kaufempfehlung!

Preis 24 € bei Amazon (inkl. Versand in CH).

Pro
  • sehr kompakt und leicht
  • praktisch (Propeller dranlassen)
  • aussen stabil und innen gepolstert
  • Platz für 2 Zusatzakkus, Fernsteuerung und Ladegerät
  • preiswert
Contra
  • Wasserdichtigkeit eher nicht gegeben

Details

Auf den Reviews bei Amazon klagen manche Kunden über den Geruch der Box. Der Hersteller hat anscheinend bereits reagiert und ein Anti-Geruch-Briefli in die Box gelegt. Der Geruch der Box hat mich überhaupt nicht gestört.

Andere Kunden klagen über ungenaue Ausschnitte für Drohne und Fernsteuerung, auch dies war bei mir nicht der Fall. Alles passt wie angegossen. Es scheint, dass der Hersteller auch hier reagiert hat.

Im Deckel hat es Platz für Kleinteile wie Speicherkarten, USB Kabel und Ersatzpropeller.

 

Technische Daten

  • Masse: 29 x 21 x 11 cm
  • Gewicht ca. 400 g

Lieferumfang

  • Box
  • Schultergurt

Bestellung

Kann für 24 € bei Amazon bestellt werden inkl. Versand in die Schweiz.

Der Artikel wird direkt von China aus per Luftpost verschickt. Der Versand hat bei mir 2 Wochen gedauert.

Folienschneider

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“Schluss mit zusammengeklebten Folienstücken”

Ich habe mich stets aufgeregt beim Abrollen und Zuschneiden von Frischhaltefolie und Alufolie. Die mitgelieferten Kartonschachteln sind nicht wirklich stabil und die angebrachten “Messer” schneiden nicht gut. Und so bin ich irgendwann von einem Kollegen darauf hingewiesen worden, dass es dafür eine Lösung gibt. So habe ich den Emsa 508270 Folienschneider für Alu- oder Frischhaltefolie bestellt und getestet. Nun ist bereits meine ganze Familie damit ausgestattet.
Preis 19 Fr. bei Amazon (inkl. Versand in CH).

Pro
  • preiswert
  • funktionell
  • verschiedene Farben für unterschiedliche Folien
  • passt für die handelsüblichen Rollen (33 cm) und auch für 30 cm Rollen
  • schlichtes Design
Contra
  • Verriegelung ist gewöhnungsbedürftig
  • Wenn eine neue Frischhaltefolienrolle eingelegt wird, kann es sein, dass diese zu Beginn noch zu dick ist und das Abschneiden nicht richtig klappt.

Details

Und so funktioniert das Abschneiden der Folie:

  1. Herausziehen der Folie
  2. Zudrücken des Deckels bis zum Klickgeräusch
  3. Öffnen des Deckels und Entnahme der Folie

 

Für das Einlegen einer neuen Rolle einfach den Zapfen an einer Seite herausziehen.

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Erhältlich in den Farben orange, gelb, rot und grün.

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Technische Daten

  • Masse: 33 x 3.5 x 2 cm
  • Gewicht: 299 g

Bestellung

Kann für 19 Fr. bei Amazon bestellt werden inkl. Versand in die Schweiz.

Oder gratis Abholung in D bei einem Hermes-Paketshop, keine Registrierung nötig. Bei der Einfuhr in die Schweiz ist unter 300 Fr. Warenwert keine CH-MwSt. zu bezahlen. Wer die Amazon-Rechnung beim deutschen Zoll abstempeln lässt und per Post an Amazon zurückschickt, bekommt sogar die 19% D-MwSt. von Amazon zurücküberwiesen.

Bei Versand in die Schweiz wird die Importgebühr (=CH MWST) im Voraus bezahlt. Bei Warenwert (inkl. Versandkosten) unter 62 Fr. (die MWST von 8% liegt unter 5 Fr.) wird diese vom schweizer Zoll nicht verrechnet und dann von Amazon automatisch zurückerstattet.

Peak Design CapturePro

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Der derzeit beste Kameraclip auf dem Markt ist für mich klar der CapturePro von Peak Design. Er lässt sich im Handumdrehen bequem und ohne Werkzeug an jedem Gurt oder Riemen befestigen. Er hält bombenfest und schafft so viel Vertrauen, dass man ihm im wahrsten Sinne des Wortes blind sein Gear anvertrauen kann.

Pro

  • Hochwertige Materialien
  • Fuss kompatibel mit meinem Manfrotto Stativ (RC2)
  • Einfache Handhabung im Betrieb
  • Simpler aber durchdachter Mechanismus
  • Hohe Steifigkeit wenn eingerastet
  • Problemlose Montage ohne Werkzeug

Contra

  • Preis eher hoch angesetzt

Details

Dies ist bereits mein zweiter Beitrag über ein Produkt von Peak Design und wird vermutlich auch nicht der letzte bleiben.

Was für ein Problem löst der Kameraclip? Als Fotograf mit einer DSRL-Kamera im Rucksack ist es für mich extrem mühsam, den Rucksack jedes Mal abzulegen, nur um die Kamera rauszunehmen. Das braucht Zeit, nervt ungemein und hält die gesamte Reisegruppe auf.

Die offensichtliche Lösung, die Kamera die ganze Zeit in den Händen zu halten, erscheint mir aber auf längeren Wanderungen, Citytrips etc. nicht sehr praktisch. Also machte ich mich auf die Suche nach einer Lösung, welche die Kamera

  • in Griffnähe hält,
  • einfach verfügbar macht und
  • sicher verstaut.

Alle Scheinlösungen erfüllten mindestens eine der oben genannten Kriterien nicht. Ausser der CapturePro von Peak Design.
Die Verarbeitung macht einen super Eindruck und hält auch nach über einem Jahr wie am ersten Tag. Ich bin sogar so begeistert, dass ich mir einen zweiten gekauft habe. So konnte ich während eines Hochzeits-Shootings zwei Kameras auf mir tragen und hatte im Normalfall trotzdem beide Hände frei.

Ich benutze den Clip hauptsächlich an einem Rucksack, habe ihn aber auch schon am Gürtel getragen. Beides funktioniert einwandfrei – der Gürtel sollte aber fest genug sitzen, damit man wegen des Kameragewichts nich plötzlich mit heruntergelassenen Hosen dasteht.

Der Clip kostet um die 70-80 CHF und kann zB. über Galaxus, Amazon oder beim Mediamarkt bezogen werden.

 

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Aktive Kompaktlautsprecher

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Nubert bietet mit den NuPro A200 aktive Kompaktlautsprecher an, die sich aufgrund der Grösse und Bauweise auch bestens für das Nahfeld eignen (etwa als PC Lautsprecher). Da die Lautsprecher einen integrierten Verstärker haben, können sie direkt an einen Computer oder Fernseher angeschlossen werden. Dabei hat jeder Lautsprecher seinen eigenen Verstärker und Signalprozessor und muss daher auch ans Stromnetz angeschlossen werden. Eine der beiden Boxen übernimmt die Rolle des Masters, der von der Quelle gespeist wird und das Signal dann über ein Link-Kabel an den Slave weiterleitet.
Die Anschlussmöglichkeiten (Eingänge für Quellgeräte) sind erfreulich vielseitig: Analog Line-in, optisch (Toslink), digital (SPDIF) und sogar ein USB-DAC ist mit an Bord.

Nubert ist ein Lautsprecherhersteller mit Sitz in Schwäbisch Gmünd (DE) und hat letztes Jahr sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Wie heutzutage leider nur noch sehr wenige Hersteller fertigt Nubert einen Grossteil der Komponenten in Europa. Die Lautsprecher werden ausschliesslich über die firmeneigenen Webseite angeboten, dies hilft auch, die Produkte trotz hochwertigen Materialien zu attraktiven Preisen anbieten zu können. Die Preise sind nicht nur fair, sondern auch sehr stabil: Es lohnt sich also nicht, auf eine Aktion zu warten und man muss sich nach dem Kauf auch nicht fragen, ob man nun einen guten ‘Deal’ gemacht hat. Eine solche Preisstabilität ist äusserst selten, meiner Meinung nach aber besser für den Konsumenten als astronomische UVPs und dann scheinbar enorme Rabatte (Lockvogel).

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Mein erster Eindruck von den Lautsprechern war etwas gemischt: Einerseits spielen die A200 nicht ganz so spritzig und lebhaft wie die Dali Zensor 1 – was wahrscheinlich am linearen Frequenzgang liegt -, andererseits sind die NuPro’s aber im Bassbereich deutlich potenter. Nach ein paar Einstellungen und ausführlichem Musikhören wurde es aber eindeutig: Die A200 spielen in einer anderen Liga als die Zensor 1 und sind die klaren Sieger.
Angesichts der Grösse der Lautsprecher (nur marginal grösser als die Zensor 1) ist der Tieftonbereich geradezu überwältigend. Möglicherweise sind die A200 sogar weltweit führend, kein anderer Kompaktlautsprecher – nach meinem Wissen – geht runter bis auf 39Hz (-3dB Punkt), zumindest in dieser Preisklasse. Da braucht es meiner Meinung nach definitiv keine Subwooferunterstützung, obschon ein entsprechender Anschluss vorhanden wäre.

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Im Lieferumfang sind alle nötigen Kabel vorhanden und auch eine sehr praktische Fernbedienung. Verfügbar sind die Lautsprecher in Schleiflack (warm-)weiss oder schwarz (beides matt).

Hier eine Zusammenfassung der positiven und negativen Punkte:

Pro:

  • sehr gute Verarbeitungsqualität
  • leistungsstarker Verstärker integriert
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten (USB DAC, analog, optisch, digital), Sub-out vorhanden
  • einfache Bedienung
  • ziemlich kompakt (20 x 20 x 33cm)
  • fast perfekt linearer Frequenzgang (gemäss Hersteller)
  • Bassstark, -3dB bei 39Hz
  • automatischer Standby
  • Fernbedienung und alle Kabel im Lieferumfang

Contra:

  • ziemlich teuer (ca. 700.- Fr)
  • der Bassreflexport und die Lautsprecherabdeckung wirken etwas billig
  • der Verstärker wird ziemlich heiss (~50°C an der Hinterseite der Box), auch bei niedriger Lautstärke
  • kein WLAN oder Bluetooth (kann aber leicht nachgerüstet werden für ca. 50.-)

Insgesamt sind die NuPro A200 hervorragende Aktivlautsprecher, die ideale Lösung für all jene, die keinen separaten Verstärker wollen – wie er bei Passivlautsprechern benötigt wird – und den Kabelsalat auf ein Minimum reduzieren wollen.
Für das Heimkino würde ich jedoch das grössere Modell, die NuPro A300, empfehlen. Die kostet mehr und braucht auch mehr Platz, soll aber nochmals deutlich mehr Leistungsreserven haben und auch höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Bestellung

Bestellt werden können die NuPro nur direkt bei Nubert. Lieferung direkt in die Schweiz ist möglich. Die 19% MwSt. wird von Nubert abgezogen, jedoch müssen beim Import Zoll und Einfuhr-MwSt. entrichtet werden (ca. 100.- Fr.).

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Over-Ear Kopfhörer

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Auf der Suche nach neuen Kopfhörern bin ich aufgrund von zahlreichen positiven Reviews auf die Synchros S500 von JBL aufmerksam geworden. Angesichts der ehemaligen unverbindlichen Preisempfehlung von rund 300.- ist der aktuelle Strassenpreis von weniger als 100.- Fr. sehr verlockend.

Der Synchros S500 ist ein geschlossener Over-Ear Kopfhörer, der in der Farbe schwarz oder weiss/silber verfügbar ist. Als nette Zugabe verfügt er über einen eingebauten Signalprozessor, der auf Knopfdruck aktiviert werden kann. Dadurch wird das Signal digital aufbereitet, für ein – gemäss Hersteller – ‘realistischeres’ Audio-Erlebnis (LiveStageT). Um diese Funktion nutzen zu können, sind 2 AAA Batterien notwendig. Natürlich kann auch ohne Batterien mit ausgeschaltetem DSP Musik gehört werden.

Die S500 sind kabelgebunden, d.h. werden wie üblich via 3.5mm Klinkenstecker mit einem Quellgerät verbunden. Aufgrund der niederohmigen Lautsprecher funktionieren die Kopfhörer problemlos auch mit mobilen Geräten (Smartphone, Tablet), kein Vorverstärker notwendig.

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Im Praxistest entpuppt sich der S500 als äusserst fähiger Kopfhörer: Klare Mitten und Höhen, aber auch tiefreichende, satte Bässe bis an die Grenzen des menschlichen Gehörs. Ein 25Hz-Ton wird eindrücklich druckvoll wiedergegeben, was wohl den grossen 50mm Treibern zu verdanken ist. Dabei wirkt der Bass aber nie zu aufdringlich oder aufgedickt. Auch wenn die Abstimmung nicht ganz neutral ist – was sie auch nicht sein muss -, gefällt der Klang doch sehr und wird auch bei längerem Hören nicht anstrengend.

Positiv

  • hochwertige Materialien (Lederpolster, Stahlbügel)
  • HiFi Tonqualität
  • satte Bässe
  • integrierter DSP zur Tonoptimierung
  • sehr bequem zu tragen, angenehmer Anpressdruck, kein Hitzestau unter den Ohrpolstern
  • Lautstärkeregler und Mikrofon im Kabel integriert (kompatibel zu Android und iOS)
  • 2 Audiokabel und Aufbewahrungscase im Lieferumfang
  • sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Negativ

  • Isolation ist nicht perfekt, Musik ist bei gehobener Lautstärken für andere hörbar
  • Abstimmung ist nicht neutral (Geschmackssache)
  • Schalter für den DSP und Batteriefachabdeckung wirkt billig
  • Kabel nur ca. 1m lang

Wie immer bei Lautsprechern sollte man nach Möglichkeit vorher probehören. Jedenfalls ist der S500 zum aktuellen Preis allemal eine Empfehlung wert!

Bestellung

Der Kopfhörer kann auf Amazon.de für 77€ bestellt werden. Der Anbieter liefert derzeit nur an deutsche Adressen.

 

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Smart Switch

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Der WLAN Energy Control Switch von MyStrom wurde in der Schweiz für den Schweizer Markt designt. Der Switch ist dabei mehr als nur ein einfacher Schalter: Nicht nur lässt er sich mit dem Smartphone steuern, er kann auch den Energiebedarf des angeschlossenen Gerätes messen und aufzeichnen oder nach einem vorgegebenen Zeitplan den Strom ein- und ausschalten.

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Die App ist kostenlos und erfreulich einfach gehalten: übersichtlich, intuitiv und werbefrei! Ebenfalls positiv: Es ist nur der Zugriff auf das WLAN als Berechtigung erforderlich (unter Android). Damit der Schalter gesteuert werden kann, muss er mit einem WLAN Router verbunden werden. Die Einrichtung ist dabei denkbar einfach und geschieht entweder klassisch via WPS-Button oder über eine innovative “Lichtimpuls” Methode. Beide Methoden funktionierten in meinem Test einwandfrei.

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Pro

  • Schalter und Strommessgerät in einem (relativ genaue Messwerte!)
  • via App oder Browser steuerbar (bietet sogar eine REST API), auch über das Internet
  • kompakt, leicht, gefälliges Design
  • Status LEDs sind sehr dezent (nicht störend in einem dunklen Raum)
  • sehr gute App: kostenlos, intuitiv, werbefrei
  • einfache Installation via WPS oder Lichtimpulse
  • kompatibel mit 3-fach Steckdosen (kein Verdecken der restlichen Stecker)
  • verträgt Lastströme bis ca. 10A (~2300W)
  • niedriger Standby-Verbrauch

Contra

  • nur ein Steckplatz (nicht mehrere Geräte separat schaltbar)
  • Preis (39.-)

Preis ist angesichts des Funktionsumfangs gerechtfertigt, aber dennoch relativ hoch, wenn man gleich mehrere dieser Stecker braucht. Aus finanzieller Sicht lohnt sich das Gerät wohl kaum: Die Stromeinsparung ist wahrscheinlich kleiner als der Anschaffungspreis. Allerdings erhöht der Control Switch die Energy Awareness und natürlich auch den Komfort.
Wer die Anschaffungskosten nicht scheut, macht mit diesem Smart Switch bestimmt nichts verkehrt. Eine gute Idee und gelungene Umsetzung!

Bestellung

Der Energy Control Switch kann z.B. auf mystrom.ch oder brack.ch für 39.- Fr. bestellt werden.

 

Everyday Messenger 15

bs-big-1_1_1Eine gute Kameratasche befindet sich wohl auf der Wunschliste vieler Fotografen, welche gerne ihr halbes Equipment durch die Welt schleppen. Seit nunmehr drei Monaten leistet der Everyday Messenger 15 mir treue Dienste und begeistert mich immer wieder aufs Neue.

Pro

  • Innenraum extrem gut durchdacht
  • Unterstützt meinen Workflow mit vielen Details
  • 13″ MacBook Pro hat ohne Problem Platz
  • Stativmontage elegant gelöst
  • Makellose Verarbeitung
  • Hochwertige Materialien

Contra

  • Besonders mit Stativ, manchmal aber auch ohne Stativ, fühlt sich die Tasche extrem breit an
  • Bei schwer bepackten Taschen (über 4 kg) kann sich die Gurtschnalle verschieben
  • Schnellzugriff-Schlitz oben zu eng geraten
  • Umhänge-Prinzip super für die Stadt und kurze Trips – für längere Wanderungen jedoch weniger geeignet

Details

Peak Design ist eine extrem erfolgreiches Start-Up aus San Francisco, welches sich mit einigen erfolgreichen Kickstarter-Kampagnen einen Namen gemacht hat. Ich war deshalb völlig aus dem Häuschen, als ich diese Tasche letzten Herbst in einem Newsletter von Trey Ratcliff sah.

Nach einigen Monaten des Wartens war es dann soweit und die Tasche hat ihren Weg in zu mir nach Zürich gefunden. Ich war sofort hin und weg. Das Innenraum-Konzept mit den Origami-Elementen funktioniert einwandfrei. Im Handumdrehen ist der Innenraum so eingerichtet, wie er für den nächsten Trip sein sollte.

Mit den kleinen Details wie den roten und grünen Säumen in der Vordertasche unterstützt mich die Tasche bei der Organisation von Kleinkram wie Akkus und Speicherkarten. Leere Akkus und volle Speicherkarten in die rote Hälfte; volle Akkus und leere Speicherkarten in die grüne Hälfte – Einfach aber genial.

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Einige Features brauche ich jedoch nicht und hätten meiner Meinung nach auch weggelassen werden können. In meinem Alltag brauche ich zum Beispiel den Schnellzugriff-Schlitz so gut wie nie. Auch die Bändel, welche in den Seitentaschen versteckt wurden, habe ich noch nie gebraucht.

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Die Tasche ist in Grau und Beige erhältlich. Würde ich die Tasche wieder kaufen? Jederzeit. Brauche ich sie mehrmals in der Woche? Oft und gerne. Nehme ich die Tasche mit auf Wanderungen? Nein, eher nicht.

Der Kostenpunkt ist post Kickstarter mit aktuell über 250 € eher hoch angesetzt. Es sieht jedoch aus, als würde mich diese Tasche über mehrere Jahre begleiten. Deshalb beisse ich den sauren Apfel und freue mich jedes Mal ab der Qualität.

Nikon D750

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Die Nikon D750 ist nicht die perfekte Kamera für jedermann. Sie ist jedoch die perfekte Kamera für mich. Ich war auf der Suche nach einer zuverlässigen Vollformat-Kamera mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis und wurde mit diesem Schmuckstück fündig. Die Pro und Cons unten sind kurz und persönlich gehalten. Für ausführliche Test und Berichte verweise ich in den Details unten gerne auf weiterführende Reviews.

Pro

  • Wenig Rauschen bei wenig Licht
  • Zuverlässiger Autofokus bei wenig Licht (bis -3 EV)
  • Rückkompatibel mit allen Nikon-Objektiven bis 1977
  • Redundantes SD-Karten-Speicherkonzept
  • Sehr angenehme Ergonomie
  • Intelligente Anordnung von Bedienelementen

Contra

  • Verhältnismässig massiv (750 g – nur Body)
  • Kosten neuer Objektive für Vollformat sind höher als für DX-Systeme
  • Verschlusszeit geht nur bis 1/4000

Details

Warum überhaupt Vollformat? Nach einigen glücklichen Jahren mit meiner ersten Kamera (D5100) und meiner späteren Ersatzkamera (D5300) bekam ich immer mehr das Gefühl an verschiedene Grenzen zu stossen. Ich wollte bessere Bilder bei weniger Licht produzieren, weniger Tiefenschärfe bei offener Blende erzielen und ein rundum zuverlässigeres Werkzeug in den Händen halten.

Warum keine Canon? Ursprünglich überzeugte mich die logischere Menu-Führung gegenüber einem Canon-System. Heute aber hält mich mehr und mehr die hervorragende Objektiv-Auswahl bei Nikon. Nicht nur müssen sich Canon Benutzer mühsame Adapter für ein Objektiv wie das Nikkor 14-24mm/f2.8 basteln. Vielmehr erlaubt es mir die Kamera auch, Brockenhaus-Perlen wie das 70-210mm/f4 aus dem Jahre 1986 reibungslos und mit funktionierendem Autofokus zu benutzen.

Warum keine Kamera aus der Sony Alpha-Reihe? Ich war einige Male kurz davor, auf die Alpha-Serie umzuschwenken. Die eckige und unbequeme Ergonomie, die mühsame Anordnung von Bedienelementen, das Fehlen von erschwinglichen, offenblendigen Fixbrennweiten-Objektiven und die aufwändigere Energieversorgung hielten mich dann aber von einer Investition ab.

Warum nicht die D810? Dies war eine der schwersten Entscheidungen. Die Kosten zum Zeitpunkt des Kaufs waren nur wenige 100 Franken auseinander. Nach einigem Grübeln und vielem Hin und Her habe ich mich schlussendlich für die D750 entschieden. Zwar hat die D810 diese tollen 36MP, aber das neue Autofokussystem, der kompaktere Body und der in Praxis sehr willkommene Tilt-Screen haben mich auf die Seite der D750 lehnen lassen.

Abschliessend kann ich glücklich berichten, dass ich auch nach einem halben Jahr mich noch jedes Mal freue, wenn ich die Kamera in die Hände nehmen darf.

Links

photographylife.com
dpreview.com
Sehr guter Erfahrungsbericht auf Deutsch: gwegner.de

Kamerastativ

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Auf dem Markt gibt es eine enorme Auswahl an Stativen für Kameras, da fällt es einem nicht leicht, sich für eines zu entscheiden. Besonders wenn man viel unterwegs ist, soll das Stativ zum einen kompakt und leicht sein, trotzdem aber die wichtigsten Eigenschaften eines ausgewachsenen Stativs besitzen und auch nicht zu viel kosten. Dass man irgendwo einen Kompromiss eingehen muss, dürfte jedem klar sein.
Wer ein kompaktes Stativ für unter 100.- Fr sucht, der ist mit dem Slik Sprint Mini II bestens bedient: Es ist einfach zu handhaben, sehr stabil und äusserst preiswert. Die limitierte maximale Höhe ist der einzige Wermutstropfen, dürfte jedoch in Anbetracht der Abmessungen, des Gewichts und des Kaufpreises verschmerzbar sein.

Pro

  • robust, komplett aus Metall gefertigt
  • kompakt und leicht, ideal zum Reisen (Packmass: 35cm, 790g)
  • einfach zu handhaben, schnell aufgestellt
  • Kugelkopf und Schnellwechselplatte im Lieferumfang enthalten
  • für Kameras bis 2kg geeignet
  • sehr fairer Preis (~80.- Fr)

Contra

  • max. Höhe nur 110cm
  • kein Pan-Head (nur bedingt für Video geeignet)
  • Stativbein kann nicht als Monopod verwendet werden (in dieser Preisklasse allerdings nicht machbar)

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Bestellung

Das Stativ kann auf Amazon.de für ca. € 72.- bestellt werden, inkl. Lieferung in die Schweiz.

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Heimkino Subwoofer

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Wer einen Subwoofer für sein Heimkino sucht, der sollte nicht den erstbesten Brüllwürfel kaufen, der beim Elektronikdiscounter angeboten wird. Damit wird man höchstens Freude haben, wenn man nicht weiss, wie ein richtig guter Subwoofer klingt, der auch ein Sofa zum Vibrieren bringen kann. Es lohnt sich, etwas mehr zu investieren als nur das nötigste. Mein gut gemeinter Rat: Wer einen Sub für’s Heimkino kaufen will, sollte mindestens 400.- Fr ausgeben… oder es bleiben lassen. Im Gegensatz dazu reicht zum Musikhören auch schon ein Gerät für ca. 200.- Fr.

Meine Empfehlung für den Heimkinoeinsatz bei einem Budget von 500 bis 1000 Fr. ist ohne Zweifel die Reference Serie von Klipsch, insbesondere der Klipsch R-115 SW. Dieser Subwoofer hat eine 15” Membran, die mit einem 400W (800W max.) Verstärkermodul befeuert wird. Der maximale Schalldruckpegel ist laut Hersteller 122dB! Ich hatte schon einige Subwoofer bei mir zu Hause, doch keiner konnte mir ein Dauergrinsen beim Filmegucken ins Gesicht zaubern 🙂

Der Klipsch spielt mit einer Gelassenheit runter bis unter die 20 Hz Marke, dass ich mir manchmal schon Sorgen um den Hausfrieden machen muss. Der R-115 SW ist mit seinen 35kg und rund 50 x 55 x 55 cm ein echter Brocken, für Mietwohnungen eigentlich schon zu gross.
Klipsch bietet aus der selben Baureihe auch ein kleineres Modell an, den R-112 SW (12” Membran), der für die meisten mehr als ausreichend Leistungsreserven haben dürfte.

Pro

  • hervorragende Basswiedergabe mit Erdbebenpotential
  • spielt sehr tief (beinahe linear bis ca. 17 Hz hinunter)
  • gute Verarbeitungsqualität, Materialien wirken hochwertig
  • für Musik und Film geeignet
  • sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Contra

  • schwer und gross, nicht einfach zu platzieren
  • keine Farbauswahl, nur in schwarz verfügbar

nein, das daneben ist kein Smartphone, sondern ein 8'' Tablet
nein, das daneben ist kein Smartphone, sondern ein 8” Tablet

Bestellung

Der R-115 SW kann auf Amazon.de für ca. € 625.- gekauft werden. Den kleineren Bruder, der R-112 SW, gibt es bereits ab ca. € 495.- auf Amazon.de.

Man kann sich den Subwoofer entweder an eine deutsche Lieferadresse senden lassen, oder aber die jeweiligen Händler direkt anfragen, um ein gutes Angebot mit ausgewiesener MwSt. zu erhalten. Über den Daumen muss man ca. 120.- Fr für den Import rechnen (Zoll + MwSt.), wenn man sich den Subwoofer an eine CH Adresse senden lässt.

In der Schweiz kann man die beiden Klipsch Subwoofer z.B. auch bei Hubacher HiFi kaufen (ca. 930.- Fr resp. 720.-).

Immer die besten Produkte