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Nikon D750

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Die Nikon D750 ist nicht die perfekte Kamera für jedermann. Sie ist jedoch die perfekte Kamera für mich. Ich war auf der Suche nach einer zuverlässigen Vollformat-Kamera mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis und wurde mit diesem Schmuckstück fündig. Die Pro und Cons unten sind kurz und persönlich gehalten. Für ausführliche Test und Berichte verweise ich in den Details unten gerne auf weiterführende Reviews.

Pro

  • Wenig Rauschen bei wenig Licht
  • Zuverlässiger Autofokus bei wenig Licht (bis -3 EV)
  • Rückkompatibel mit allen Nikon-Objektiven bis 1977
  • Redundantes SD-Karten-Speicherkonzept
  • Sehr angenehme Ergonomie
  • Intelligente Anordnung von Bedienelementen

Contra

  • Verhältnismässig massiv (750 g – nur Body)
  • Kosten neuer Objektive für Vollformat sind höher als für DX-Systeme
  • Verschlusszeit geht nur bis 1/4000

Details

Warum überhaupt Vollformat? Nach einigen glücklichen Jahren mit meiner ersten Kamera (D5100) und meiner späteren Ersatzkamera (D5300) bekam ich immer mehr das Gefühl an verschiedene Grenzen zu stossen. Ich wollte bessere Bilder bei weniger Licht produzieren, weniger Tiefenschärfe bei offener Blende erzielen und ein rundum zuverlässigeres Werkzeug in den Händen halten.

Warum keine Canon? Ursprünglich überzeugte mich die logischere Menu-Führung gegenüber einem Canon-System. Heute aber hält mich mehr und mehr die hervorragende Objektiv-Auswahl bei Nikon. Nicht nur müssen sich Canon Benutzer mühsame Adapter für ein Objektiv wie das Nikkor 14-24mm/f2.8 basteln. Vielmehr erlaubt es mir die Kamera auch, Brockenhaus-Perlen wie das 70-210mm/f4 aus dem Jahre 1986 reibungslos und mit funktionierendem Autofokus zu benutzen.

Warum keine Kamera aus der Sony Alpha-Reihe? Ich war einige Male kurz davor, auf die Alpha-Serie umzuschwenken. Die eckige und unbequeme Ergonomie, die mühsame Anordnung von Bedienelementen, das Fehlen von erschwinglichen, offenblendigen Fixbrennweiten-Objektiven und die aufwändigere Energieversorgung hielten mich dann aber von einer Investition ab.

Warum nicht die D810? Dies war eine der schwersten Entscheidungen. Die Kosten zum Zeitpunkt des Kaufs waren nur wenige 100 Franken auseinander. Nach einigem Grübeln und vielem Hin und Her habe ich mich schlussendlich für die D750 entschieden. Zwar hat die D810 diese tollen 36MP, aber das neue Autofokussystem, der kompaktere Body und der in Praxis sehr willkommene Tilt-Screen haben mich auf die Seite der D750 lehnen lassen.

Abschliessend kann ich glücklich berichten, dass ich auch nach einem halben Jahr mich noch jedes Mal freue, wenn ich die Kamera in die Hände nehmen darf.

Links

photographylife.com
dpreview.com
Sehr guter Erfahrungsbericht auf Deutsch: gwegner.de